Jugendarbeit

Nachkonfifreizeit/ Segelfreizeit 2017

14 ehemalige Konfirmanden von Sulzbach-Rosenberg und Poppenricht fuhren in der ersten Sommerferienwoche auf Segelfreizeit.

Die Reise begann nachts in Sulzbach-Rosenberg auf dem Dultplatz, von dort ging es mit einer langen Busfahrt nach Harlingen in die Niederlande.

Am Hafen von Harlingen wurde das Schiff bestiegen und ab da ging es jeden Tag wo anders hin. Als erster Hafen wurde die Insel Terchelling angesegelt, wo das Schiff auch gleich wegen dem Wind zwei Nächte lag. Nach einem Spaziergang zum Aussichtspunkt der Insel ging es am Abend über das Watt wieder zum Schiff zurück. Am Sonntag wurden Fahrräder ausgeliehen und die Gruppe fuhr auf die andere Seite der Insel zum Strand. Dort wurde gebadet und Spiele gespielt.

Am nächsten Morgen ging es weiter ins Ijsselmeer, wo gegen Nachmittag der Hafen von Makkum angefahren wurde.

Segeln5An dem Tag war das Wetter sehr schön und so wurde eine Leiter vom Schiff gehängt und jeder der möchte konnte gleich vom Schiff aus ins Wasser springen.

Nächstes Ziel war Lemmer, dort gab es auch einen sehr schönen Strand an dem wieder Spiele gespielt wurden.

Über dem Hafen Enkhuizen ging es nach einer stürmischen Fahrt, bei der alle sogar Rettungswesten anziehen mussten, wieder über dem Hafen von Makkum zurück nach Harlingen. Dort war noch Zeit um in die Stadt zugehen  

Nach einer Woche auf dem Schiff schlafen, segeln, zusammen Freizeit verbringen ging es am Nachmittag mit dem Bus wieder zum Dulzplatz nach Sulzbach-Rosenberg.

 

Bischof mit dem Druckluftnagler

Bischof mit dem Druckluftnagler

Es ist ein Projekt von Jugendlichen für Jugendliche. Am Knappenberg wird derzeit eine Kapelle in Holzbauweise errichtet. Die Baustelle führt aktuell deutsche und tschechische junge evangelische Christen zu einer Gemeinschaft zusammen. Unterstützung gab's an diesem Donnerstag für...
 
 
www.onetz.de
 

Dekanatsjugend baut Kirche am Knappenberg

Auch Mitarbeiter/innen unserer Kirchengemeinde sind daran beteiligt! Die SRZ berichtete in ihrer Ausgabe vom 13.08.2016 auf Seite 31:


 

Kanutour auf dem Regen

Die SRZ berichtete in ihrer Ausgabe vom 16.08.2016 auf Seite 23:


 

Nachkonfifreizeit 2015/ Segelfreizeit

„Wie viel Platz braucht der Mensch zum Schlafen...“

Segelfreizeit der diesjährigen Konfirmanden – Von U. Markert
 
...das waren drängende Fragen, die sich beim ersten Blick ins Schiff gestellt wurden, mit dem die Konfirmanden aus Sulzbach, Rosenberg und Poppenricht vom 22.-29.05.2015 in Holland, im Ijssel- und im Wattenmeer unterwegs waren. Der Platz unter Deck in den Kajüten war sehr knapp. Das war bekannt.
 
 
Aber dass er so knapp war, das konnte man sich erst vorstellen, als man es sah. Bevor aber ein falscher Eindruck entsteht: Es war auch egal. Denn in den Kajüten hielten sich die Teilnehmer des Törns eh nur sehr selten auf. Und wenn, dann hatten sie die Augen zu.
 

Eigentlich ging das Erlebnis für die Betreuer (in alphabetischer Reihenfolge)  Marleen Aures, Chiara Markert, Uwe Markert, Tassilo Pitrasch, Dominik Raith, Christian Ritter und Sabrina Schmidt, ja schon am Freitag beim Aldi amKrötensee los, als die Verpflegung für die Reise eingekauft wurde.

Am Abend gegen 23 Uhr startete  die Reise am Dultplatz. Ein Bus der Fa. Kugler holte uns ab und über 1000 km Fahrt nach Holland lagen vor der Gruppe. Über Frankfurt und das Ruhrgebiet ging die Reise ohne größere Verzögerungen an die Nordsee. Ein erster Stadtbummel durch Makkum überbrückte die Zeit, bis zum An-Bord-Gehen und der Einweisung in Knoten, Wind und Segelkurs, da der Bus viel zu früh angekommen war.
 
 
Die erlebnispädagogische Freizeit unter der Leitung von Diakonin Sabrina Schmidt und Pfarrer Uwe Markert fand auf zwei Schiffen statt, das speziell für Gruppen ausgebaut und eingerichtet ist. Unter der Obhut eines Skippers mit Matrosen, fahren seit Anfang der siebziger Jahre diese ursprünglichen Frachtschiffe, komfortabel umgebaut, voller Stolz auf holländischen Gewässern. So konnten die Schüler, neben dem Lernen, Sehen und Erfahren von neuem Wissen über Land und Leute, sich auch in unterschiedlichsten Situationen kennen lernen, das Segeln und Steuern ausprobieren, baden, kochen und miteinander fast eine Woche verbringen – und sie mussten mit anpacken: Segel ausrollen, hochziehen, umsetzen, herunter lassen und am Abend wieder verstauen. Fender in Schleusen und im Hafen anbringen und einholen. Koch- und Küchendienst, Einkaufen und Müll wegtragen. Es gab an Bord immer etwas zu tun.
 
Ausführlich konnten sie das Gefühl von Wasser und die Kraft des Windes auf dem Ijssel- oder Wattenmeer erleben. Die Route, die das Schiff nahm, ging von Makkum im Norden der Niederlande zunächst auf´s Wasser. Ziel der ersten Fahrt am Nachmittag war die Sandbank „Richel“. Der Anker wurde geworfen und ein wenig später lag das Boot auf dem Trockenen. Es war „Trocken gefallen“. Man befand sich mitten im riesigen Naturschutzgebiet „Waddenmeer“, seit 2009 UNESCO-Weltnaturerbe. Wir bekamen einen Eindruck von dieser Insel, die unzähligen Vögeln Rastplatz und Nahrung bietet auf ihrer Reise von Sibirien nach Afrika und zurück. Vögel waren in diesen Tagen zwar keine da, aber dafür Seehunde, die sich ausruhten. So lange, bis der Hund des Skippers meinte, er würde sie erwischen. Das war natürlich hoffnungslose Fehleinschätzung. Dafür brachte es ihm aber Riesenärger mit seinem Herrchen ein, der diesen eigenmächtigen Ausflug in einem Naturschutzgebiet nicht gutheißen konnte.
Nach einer Nacht auf See (das eine Boot überstand die Nacht wohlbehalten mit Ankerwache, das andere ohne...) ging es nach Vlieland, eine der größeren friesischen Inseln. Am Abend standen Gruppenspiele am Strand auf dem Plan.
 
 
Aber mit Hindernissen: Die Rosenberger und Poppenrichter kapierten die Spiele der Christuskirche nicht so recht. Die aber waren sehr geduldigt und änderten die Planung.
Auf Vieland war es schon unübersehbar, dass die Insel vom Tourismus lebt, mit Naturschutz kämpft und die Ursprünglichkeit bewahren will. Acker- und Weideflächen, Siedlungen und Straßen werden überall mit mächtigen Deichen geschützt, damit die See sich nicht zurückholt, was der Mensch ihr abgerungen hat.
 
 
Am Montag, 25.05.2015, fuhren wir nach Terschelling. Eine Wanderung in den Dünen zum Denkmal der vermissten Seeleute, zum Aussichtspunkt und ein Besuch in der Disco rundete den Tag ab. 
Der Dienstag brachte uns die längste Segeltour. Es ging nach Texel. 7 Stunden arbeiteten wir an Deck, vertieften unsere Segelkenntnisse und stellten am Abend nach 1 Stunde Vorsprung zufrieden fest: Spiele kapieren sie nicht, aber die besseren Segler kommen aus Rosenberg und Poppenricht!
 
 
Am Mittwoch blieben wir auf der Insel, liehen uns Räder und radelten zum Ecomare, in dem neben des Erarbeitung von ökologischem Wissen die Pflege von aufgegriffenen Seehunden und Grindwalen im Mittelpunkt steht.
 
 
Am Donnerstag neigte sich die Fahrt schon dem Ende zu. Am großen Abschlussdeich ging es entlang. 32 km lang und 90 Meter breiter Beton trennen das Ijsselmeer von der Nordsee und haben einen nicht unerheblichen Anteil am Hochwasserschutzkonzept der Niederlande.
 
 
Als unser Zweimaster die Schleuse passierte, wurde der Autoverkehr auf der vierspurigen Autobahn zwischen Amsterdam und Harlingen angehalten und die Brücke beiseite geschwenkt. Wir legten in Stavoren an. Hier war ein geeigneter Platz, um am Lagerfeuer das nahe Ende der Segelreise zu würdigen.
 
 
Beim Segeln und an den gemeinsam gestalteten Abenden bot sich die Gelegenheit, die Teilnehmer in einer besonderen Umgebung zu erleben, Beziehungen zu festigen, auszubauen oder neue Kontakte zu knüpfen. Durch die räumliche Begrenztheit und nicht unendlich zur Verfügung stehenden Wasser und Strom wurde ihr Blick auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben gelenkt. 
 
 
Ziel der Freizeit war die Förderung der sozialen Kompetenz und die Stärkung der Persönlichkeit, die im Respekt vor anderen konkret wird. Das ist ein zutiefst christlicher Wert, der das Zusammenleben auf Schiff prägte.
 
 
 

 

Jugendgottesdienst in Poppenricht

siehe unter Gottesdiensten- Jugendgottesdienst

 

 

Partnerschaft Evang.-Luth. DekanatSulzbach-Rosenberg mit Ostmähren

10. September - Tag der Begegnung am Monte

Bevor die Ferien zu Ende gehen, ist Gelegenheit zu einem Begegnungstag für Jugendliche. Eingeladen sind Jugendliche im Alter zwischen 14 und 18 Jahren zu einem Tag am Freizeitpark des Monte Kaolino in Hirschau – je nach Wetter und Laune der Beteiligten- im beheizten Schwimmbad, im Klettergarten, der Sommerrodelbahn oder im Lehrpfad.
Abends gibt’s dann oberpfälzer Bratwürste vom Grill am Haus bei der Kirche und um 19 h ein Konzert in der Johanniskirche Rosenberg.
Anlass ist der Besuch einer Jugendgruppe aus Ostmähren, das liegt im Osten Tschechiens. Dort gibt es eine kleine evangelische Kirche, die zum evangelischen Dekanat Sulzbach-Rosenberg partnerschaftliche Beziehungen pflegt. Anfang September besucht eine Gruppe Jugendlicher, die zusammen Musikmachen unser Dekanat.
Wenn du (? und deine beste Freundin/ Freund) Lust hast, neue Leute kennenzulernen, melde dich an bei Pfarrer Klaus Eberius in Rieden, damit ich Eintrittskarten, Speisen und Getränke besorgen kann.
(Deine Unkosten: 5,- €) (Tel. 09624/2865, mail to Klaus.Eberius@elkb.de)

Ferien- und Fahrtenprogramm

„Zelten in Norwegen, mit Lagerfeuer und weit von der Zivilisation“, wünscht sich Matthias. „Auf keinen Fall, dort ist es zu kalt, lieber ans Meer in den Süden fahren“, träumt Dagmar. Im bayerischen Wald ein bisschen spazieren gehen, sich erholen und herzhaft essen, bedeutet für die Eltern von Matthias und Dagmar das Ferienparadies. Die evangelische Jugendarbeit erfüllt diese unterschiedlichen Urlaubssehnsüchte, indem sie es Kindern und Jugendlichen ermöglicht, auch ohne ihre Eltern in die Ferien zu fahren. Die evangelische Jugendarbeit ist in Deutschland eine der größten Freizeitanbieterinnen für junge Menschen. Für jeden erreichbar, lädt sie zu einer Vielzahl von Kinder- und Jugendgruppen und anderer Aktivitäten ein. Eine ihrer Arbeitsschwerpunkte ist die Veranstaltung von Reisen. Ein Urlaub mit der evangelischen Jugendarbeit ist sehr preiswert, so dass auch viele Kinder aus Familien mitfahren, die sich normalerweise keine Reise leisten können. Bei den Freizeiten kommt der kompetenten Organisation und Durchführung besonderes Gewicht zu. Schon Monate vor der Freizeit treffen sich bereits die Mitarbeitenden, um geschult zu werden, zu planen und das Programm vorzubereiten. Die glücklichen Augen der Mitreisenden zeigen dann regelmäßig, dass sich der Aufwand gelohnt hat. 

Nähere Informationen zu Freizeitangeboten in unserer Gemeinde finden Sie auf der Seite der Evang. Jugend in Sulzbach-Rosenberg.

Die Teilnahme ist nicht von einer Zugehörigkeit zur evangelischen Kirche abhängig. Es darf also jeder mitfahren. Junge Menschen bekommen in der evangelischen Jugendarbeit Raum für Begegnungen, Gemeinschaft, Verarbeitung von Problemen und Nöten ihrer Altersstufe. Von den Jugendlichen gehen auch immer wieder erneuernde Impulse für die Kirche aus. Diese Impulse zeigen sich beispielsweise auf den Kirchentagen oder bei der Gottesdienstgestaltung.